Pisa Piazza dei Miracoli - der Platz der Wunder
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Der Dom S. Maria Assunta, das Baptisterium sowie der schiefe Turm befinden sich auf der berühmten Piazza dei Miracoli von Pisa, dem Platz der Wunder, oft einfach als Domplatz bezeichnet. Alle Bauwerke sind aus dem berühmten weißen Marmor aus Carrara gebaut und gehören zum UNESCO Welterbe.

Stadtführung und der Schiefe Turm von Pisa

Nutzen Sie die Gelegenheit, Pisa während einer geführten Tour kennenzulernen und besichtigen Sie die Kathedrale und den Schiefen Turm von Pisa ohne Anstehen.

Stadtrundfahrt Pisa
Pisa

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Der schiefe Turm von Pisa

Dom und Baptisterium in Pisa
Dom und Baptisterium von Pisa

Früher glaubte man, der Turm sei absichtlich schief gebaut worden.

Als Glockenturm des Doms von Pisa wurde er konstruiert, ein wahrlich interessantes Projekt. 1173 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, aber bereits während der Arbeiten neigte sich der Turm. Mit verschiedenen konstruktiven Maßnahmen versuchte man der Neigung entgegenzuwirken, vergeblich. Das große Gewicht drückt auf eine relativ kleine Fläche aus nicht sehr festem Untergrund.

Wenn man den schiefen Turm von Pisa genau betrachtet, sieht man: Er ist nicht nur schief, sondern auch krumm. Die gesamte Bauzeit dauerte ca. 200 Jahre. Der Bau musste durch Kriege zwischen den italienischen Seerepubliken und den Sieg der Genuesen über Pisa unterbrochen werden, da zeitweise das Geld ausging.

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Pisa bei einer Kutschfahrt entdecken
Kutschfahrt über Piazza dei Miracoli

Immer wieder wurde versucht, das Absinken des Bodens und damit ein Umkippen durch Stabilisierungsmaßnahmen zu verhindern.

In den langjährigen Arbeiten von 1990 bis 2001 wurde ein zusätzliches Fundament unter den Turm gegossen und Gegengewichte aus Blei angebracht, so dass die Neigung um 40 cm verringert und damit der Zustand von ca. 1800 hergestellt wurde. So steht der schiefe Turm (vorerst) wieder auf festen Füßen.

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Die über ein Jahrzehnt dauernden Arbeiten sind abgeschlossen und der schiefe Turm ist wieder besteigbar.

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Der schiefe Turm von Pisa
Der schiefe Turm in Pisa

Abmessungen:

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Piazza dei Miracoli

Interessant ist die Anordnung der 3 zusammengehörigen Bauwerke Dom, Baptisterium und Glockenturm auf der Piazza dei Miracoli zueinander.

Der schiefe Turm wurde so angeordnet, dass er aus möglichst vielen Perspektiven zu sehen ist.

Das Baptisterium San Giovanni Battista (Johannes dem Täufer gewidmet) hat ein besonderes Charakteristikum: Auf dem Dach ist eine Seite mit roten Dachziegeln, die andere mit weißen Dachziegeln gedeckt. Es wird gesagt, dass die dem Meer zugewandten Dachziegel resistenter gegenüber Feuchtigkeit und Salz sind.

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Der Camposanto - das Heilige Feld und die Stadtmauer

Camposanto Pisa
Camposanto mit Friedhof

Der monumentale Camposanto befindet sich am nördlichen Ende der Piazza dei Miracoli. Es handelt sich um einen durch hohe Mauern geschützten Friedhof. Im Norden und Westen wird der Domplatz (Piazza die Miracoli) durch mittelalterliche Stadtmauern begrenzt durch die Türme Torre di Santa Maria, und Torre di Catallo sowie die Stadttore Porta del Leone und Porta Nuova.

Es lohnt sich, die Piazza dei Miracoli von oben zu betrachten. Etwas versteckt, in der Nähe der Touristinformation befindet sich der Aufstieg zur Torre di Santa Maria innerhalb der Stadtmauer. Gegen ein geringes Eintrittsgeld steigt man die Stufen des Mitte des 12. Jd. gebauten Turmes zur ehemaligen Stadtmauer hinauf und wird mit einem wunderbaren Blick über Piazza die Miracoli sowie den Camposanto mit den Grabstätten auf dem Cimitero belohnt.

Nur wenige Besucher nutzen diese Gelegenheit, so dass man oft in aller Ruhe das bunte Treiben auf der Piazza beobachten kann.

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Geschichte

Baptisterium Pisa
Baptisterium und Dom S. Maria Assunta

Pisa hat eine antike Geschichte. Im 5 Jh. V. Chr. war Pisa eine etruskische Siedlung am Meer. Durch das Geröll, das der Fluss Arno anschwemmte, verlagerte sich die Küste immer weiter nach draußen, der Küstenort Marina di Pisa ist ca. 13 km von Pisa entfernt.

Durch seine strategische Lage war Pisa immer eine wichtige Bastion und Hafenstadt, um die es Machtkämpfe gab.

Nach den Etruskern kamen die Römer und nach deren Untergang die Goten und Longobarden.

Im 11. Jahrhundert gehörte Pisa zu den 4 mächtigsten italienischen Seerepubliken neben Genua, Venedig, und Amalfi.

Der berühmteste Sohn Pisas ist der Astronom und Physiker Galileo Galilei. Es war es, der u.a. Pendelgesetz und Fallgesetz entdeckte. Sein Schüler behauptet später, er hätte seine Fallversuche am schiefen Turm durchgeführt.

Durch seine Widerlegung des Kopernikusschen Weltbildes, dass sich alles um die Erde dreht, stand Galileo im Konflikt mit der Römischen Kirche, was ihm 1633 einen Inquisitionsprozess einbrachte, in dem er seinem Weltbild, nach dem sich die Erde um die Sonne dreht, abschwor. Galileo entging damit dem Scheiterhaufen und erhielt eine lebenslange Haftstrafe.

Beim Verlassen des Gerichtssaales soll Galileo gemurmelt haben "Eppur si muove - Und sie bewegt sich doch!"

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