Monte Prado — der höchste Gipfel der Toskana

Die Toskana ist für ihre einzigartige Natur, gute Weine, köstliche Spezialitäten und viele berühmte Namen bekannt. Jedoch punktet sie auch mit zwei Gebirgszügen — Apennino und Alpi Apuane — die auf jeden Fall einen Abstecher wert sind. Während der Apennino größtenteils aus Sandsein besteht, ist Alpi Apuane eine Dolomiten-ähnliche Kalksteinkette. Unter diesen Bergen erhebt sich der Monte Prado. Mit seinen 2.054 Metern ist er der höchste Berg der Toskana. Der Monte Prado liegt an der Grenze der Toskana und grenzt an die Emilia Romagna.

Wandern, Klettern, Bergsteigen

Die Toskana fasziniert mit einer atemberaubenden Natur. Gleich, ob eine kurze Wanderung oder eine Tageswanderung — idyllische Bergregionen sind für Wanderer, Biker und Kletterer gleichermaßen geeignet. Die Gegend bietet ein atemberaubendes Ambiente für weitläufige Wanderungen. Der Monte Prado gehört zu den beliebtesten Bergen in der Region. Der Berg ist zu jeder Jahreszeit eine Attraktion, jedoch ist die Kuppe des Monte Prado meist schneebedeckt. Darunter erwarten den Outdoor-Abenteurer saftige Wiesen in einem satten Grün. Im Frühjahr müssen Wanderer, die hoch hinauswollen, mit den Resten verbleibender Schneefelder rangeln.

Ein Großteil des Berges ist leicht zu erreichen und daher ein Traumziel für Wanderer. Für Kletterer ist die größte Herausforderung eine etwa sieben Kilometer hohe und 1.100 Meter vertikale Entfernung zum nächsten Ausgangspunkt.

Zu jeder Jahreszeit lohnt ein Aufstieg

Wintersportler zieht der Berg ebenso an. Das Skigebiet ist eher klein und kaum überfüllt. Wer mit Wintersport beginnen möchte, für den ist es das ideale Areal. Im Winter können Wintersportler etliche Skitouren unternehmen. Es gibt drei Langlaufloipen und es besteht die Option zum Schneeschuhwandern. Der Ausgangspunkt für den Aufstieg ist das Skigebiet Casone di Profecchia in der Gemeinde Castiglione di Garfagnana.

An sonnigen Tagen ist der Monte Prado ein imposanter Aussichtspunkt, um die Apuanischen Alpen zu bestaunen. Seine Besteigung ist unspektakulär und er verfügt über gut ausgeschilderte Wege.